App soll Instagram Konkurrenz machenKamera an, Filter aufs Gesicht – und zack hat man ein schönes Selfie für Instagram. Doch die neue App Poparazzi sagt der beliebten Social-Media-Plattform jetzt den Kampf an. Im Video können Sie sich einen ersten Eindruck davon verschaffen. Wir erklären Ihnen, was genau hinter der sogenannten Anti-Instagram-App steckt und wie sie funktioniert.Schluss mit Instagram-Selfies: Poparazzi verspricht RealitätWer kennt’s nicht? Stundenlang checken wir fast täglich unser Instagram-Feed, wollen wissen, was Freunde oder Influencer heute so geteilt haben. Egal, ob neue Outfits, schöne Urlaubsorte, eine perfekte Welt wird präsentiert. Beliebt sind da häufig Filter, weil sie die Fotos und Videos noch schöner aussehen lassen. Aber genau damit soll jetzt Schluss sein. Das verspricht zumindest die kostenlose Poparazzi-App.Gerade zu Corona-Zeiten rückt immer mehr in den Vordergrund, was wirklich zählt: Zeit mit Freunden und Familie. Deshalb setzen die Macher der neuen Foto-App auf mehr soziale Kontakte und weniger Selbstdarstellung. Hier sind Selfies und Filter nämlich absolut tabu. Es geht vor allem um Spaß und engen Kontakt zu Freunden, die gegenseitig Bilder von sich posten sollen. Back to StudiVZ?So funktioniert PoparazziAuch bei Poparazzi werden Fotos gemacht und hochgeladen. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied zu Instagram, der vor allem für Influencer der absolute Abtörner werden könnte: Denn hier können Sie selbst keine Bilder von sich in Ihrem Profil posten. Stattdessen müssen Sie ganz auf Ihre Freunde vertrauen. Denn die dürfen Fotos von Ihnen auf dem eigenen Profil hochladen. Werden Sie markiert, taucht das Foto dann in Ihrem Poparazzi-Profil auf. Aufgenommen wird übrigens nur über die Frontkamera, die Selfie-Kamera gibt es bewusst nicht in der App.Privatsphäre und Datenschutz sind problematischDie Vorstellung, dass andere irgendwelche Fotos von einem online stellen, ist für viele wohl ein Alptraum. Und auch rechtlich ist dieses Konzept sehr kritisch. Aber immerhin gibt eine wichtige App-Regel: Fremde können nicht einfach Bilder von Ihnen ins Netz stellen. Sobald jemand ein Foto von Ihnen hochlädt, müssen Sie der Veröffentlichung zustimmen.Allerdings sieht das bei Freunden und Bekannten, denen man in der App folgt, anders aus. Diese benötigen keine Zustimmung und können tatsächlich die peinlichsten und lustigsten Fotos von Ihnen posten. Zumindest kann das Foto aber im Nachhinein von Ihnen gelöscht werden.Bei Poparazzi geht es halt nicht um Eitelkeit und das perfekte Selfie. Trotzdem scheint es nicht ganz unwichtig, genau zu gucken, wem man folgt und wem nicht.Poparazzi ist schon jetzt sehr beliebtKaum ist die App auf dem Markt, schon ist sie voll im Trend und Nummer drei in Apples App-Store. Aber das heißt noch nichts. Immerhin ist Instagram immer noch eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen und feierte erst im vergangenen Jahr zehnjähriges Jubiläum. Das zeigt, wie sehr wir uns an diese virtuelle Welt gewöhnt haben.Eine Zukunft so ganz ohne Selfies oder Influencer wird’s wahrscheinlich erst mal nicht geben. Aber kann sich Poparazzi auch wirklich durchsetzen? (dbö)



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