Die diesjährige Staffel „Germany’s Next Topmodel“ kann ProSieben getrost als großen Erfolg verbuchen. Der Fokus auf Diversität hat nicht nur Applaus in den sozialen Medien bekommen – auch bei den Quoten machte er sich bezahlt.

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Seit mehr als einem Jahrzehnt war GNTM von Heidi Klum nicht mehr so erfolgreich wie in diesem Jahr. Das Finale von „Germany’s Next Topmodel“ hat eine sensationelle Einschaltquote erreicht. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten am Donnerstagabend 25,2 Prozent ab 20.15 Uhr ProSieben ein. Sprich: Mehr als jeder vierte junge Zuschauer schaute gestern zur Primetime ProSieben. Damit ist das Format unangefochtener Tagessieger.

Laut dem Branchendienst „DWDL“ war es das erfolgreichste GNTM-Finale seit zwölf Jahren. Demnach lag der Marktanteil bei den 14- bis 39-Jährigen sogar bei 36,4 Prozent. Im Gesamtpublikum sahen 2,97 Millionen die Castingshow, bei der sich am Ende Transgender-Model Alex als Siegerin durchsetzen konnte – mehr dazu lesen Sie hier.

Nur ARD und ZDF hatten mehr Zuschauer

Damit könnte sich der Fokus auf mehr Diversität also bezahlt gemacht haben. Und für die Zukunft hat Heidi Klum bereits angekündigt, eine neue Zielgruppe in den Blick nehmen zu wollen. Vor allem angesichts der sonst hart umkämpften Primetime-Formate und der sinkenden Quoten bei Shows wie DSDS von RTL sticht ein Erfolg wie dieser heraus. Auch wenn es in Corona-Zeiten einen TV-Aufschwung gibt – und damit keine Garantie für die kommenden, hoffentlich Pandemie-freien Jahre.

Die meisten Primetime-Zuschauer in absoluten Zahlen hatte dennoch ein anderer Sender zu verzeichnen. Der „Masuren-Krimi“ im Ersten lockte mit der Episode „Fangschuss“ 6,22 Millionen vor die Fernseher. Für die ZDF-Heimatserie „Die Bergretter“ entschieden sich 3,97 Millionen. Der Agentenfilm „James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“ auf Vox interessierte 2,00 Millionen. Bei der US-Krimiserie „Navy CIS“ auf Sat.1 saßen 1,85 Millionen vor den Bildschirmen.

ProSieben werden diese Zahlen freilich wenig interessieren. Der Tagessieg in der Zielgruppe und ein zwölf-Jahre-Bestwert dürften Erfolg genug sein.



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