Am 9. April verstarb Prinz Philip in Anwesenheit von Queen Elizabeth II. auf Schloss Windsor. Im Anschluss wurde das Protokoll aktiviert – und die Royal-Family musste informiert werden. Nur bei einem funktionierte das nicht.

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Acht Stunden Zeitverschiebung zwischen London und Santa Barbara und damit eine geraume Zeit, in der es am 9. April in der Royal-Family zu einer Lücke im Protokoll kam. Die sogenannte „Operation Forth Bridge“, die nach dem Tod von Prinz Philip in Kraft gesetzt wurde, besagt auch: Alle Mitglieder der Königsfamilie müssen über den Tod des Prinzgemahls informiert werden. Doch wie erreicht man einen Adligen, der noch schlummernd in einem Bett in Kalifornien liegt – und partout nicht ans Telefon geht?

Mehrmals soll die US-Botschaft erfolglos versucht haben, Prinz Harry über den Tod seines Großvaters zu informieren. Als Enkel von Prinz Philip gehört Prinz Harry zum engsten Kreis und ist damit eine der ersten Personen, die über den Tod des Prinzgemahls informiert werden muss. Zumindest war das so vorgesehen.

Das Protokoll zwang die Royal Family zum Handeln

Doch wie nun die US-Seite „TMZ“ in Erfahrung gebracht haben will, soll Harry mehrere Anrufe der US-Botschaft um 3 Uhr nachts kalifornischer Ortszeit gar nicht mitbekommen haben. In London war es zu der Zeit bereits 11 Uhr und die Bediensteten waren längst in heller Aufruhr. Bereits zwei Stunden später, exakt um 13.01 Uhr, ging über Twitter die offizielle Todesmeldung online.

Da man verhindern wollte, dass Harry über die Medien vom Tod seines Großvaters erfährt, mussten offenbar ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen werden. Während der Prinz mit seiner Ehefrau Meghan zu dieser Stunde wohl schlafend im Bett lag und womöglich das Handy auf lautlos gestellt hatte, rückte bereits die Polizei an.

Statement der Sussexes kurz nach der Todesmeldung

Laut den Informationen des US-Mediums trug sich die Sache so zu: Als der Vertreter der Botschaft zum wiederholten Male erfolglos anrief, schaltete er schließlich die Polizei von Santa Barbara mit der Bitte ein, zu dem Anwesen der beiden in Montecito zu fahren und Prinz Harry die traurige Nachricht persönlich auszurichten. Die Beamten klingelten den 36-Jährigen aus dem Bett – und überreichten ihm die Albtraumnachricht.

Zudem wurde Harry gebeten, sich im Anschluss bei der Botschaft zu melden. Denn es sollte umgehend ein Telefonat mit dem inneren Zirkel der Königsfamilie arrangiert werden. Schon wenige Stunden nach der Todesmeldung veröffentlichten Harry und Meghan schließlich ein kurzes Statement in Gedenken an den Herzog von Edinburgh auf der Website ihrer Organisation „Archewell“. Harry flog bereits am Wochenende des 10/11. Aprils nach London. Die Trauerfeier für seinen verstorbenen Großvater fand dann am Samstag, dem 17. April 2021, statt.



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