Ob Hollywoodblockbuster, Klassiker der Filmgeschichte oder clevere Komödien – unsere Redakteur:innen lieben gute Filme. Unsere Top 20 der Lieblingsfilme stellt Ihnen die Redaktion persönlich vor.

Die GALA-Redaktion liebt Filme – logisch. Auf ein einzelnes Werk oder wenigstens Genre können wir uns allerdings nicht einigen. Daher stellen Ihnen die Redakteur:innen ihre jeweiligen Lieblinge mit eigenen Worten vor und verrät Ihnen, warum Sie sich diesen unbedingt (wieder) einmal anschauen sollten. Halten Sie Ihr Popcorn bereit!

Die Lieblingsfilme der Redaktion: Unsere Top 20

„V wie Vendetta“ von James McTeigue

Fans von Comic-Verfilmungen und Dystopien kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten: In „V wie Vendetta“ kämpft der maskierte Widerstandskämpfer „V“ gegen die totalitären Machthaber in England. Um sie zu stürzen ist ihm jedes Mittel recht – auch Terror und Gewalt. Doch heiligt der Zweck jedes Mittel? Die eingeweihte Evey bezweifelt die Berechtigung der Terrorakte. Gute Dialoge, spannende Story, und ein großartiger Cast (Hugo Weaving und Natalie Portman in den Hauptrollen) machen den Film auch 15 Jahre nach Erscheinen sehr lohnenswert. Natalja Fischer

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„Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Jean-Pierre Jeunet

Gibt es einen schöneren Good-Vibes-Film als „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – meiner Meinung nach nein! Amélie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt, die geprägt ist von Tagträumen, suizidalen Goldfischen und wehleidigen Hypochondern … bis sie eines Tages beschließt, sich als gute Fee in das Leben anderer einzumischen. Nur ihr eigenes Glück, das hat sie nicht auf dem Zettel! Gerade wenn es darum geht, einen Schritt auf den hübschen, aber schüchternen Nino zuzumachen …  Claudia Enders

„Fight Club“ von David Fincher

Dieser Thriller hat nicht umsonst Kultstatus, auch in meinem Filmfan-Herz hat er einen festen Platz. Man könnte meinen, dass der Film seinen Reiz verliert, wenn man das Ende bereits kennt. Weit gefehlt! Während meines Studiums habe ich eine Hausarbeit über sogenannte „Mindfuck“-Filme geschrieben. Als Vorreiter dieses Genres, das sich (kurz gesagt) dadurch auszeichnet, die Zuschauer:innen in die Irre zu führen, habe ich „Fight Club“ zum Gegenstand meiner Analyse gemacht. Das führte dazu, dass ich den Streifen gefühlte 48 Mal gesehen habe. Ja, ich konnte irgendwann mitsprechen. Und trotzdem: Ich schaue ihn immer wieder! Der Psychothriller hat mich beim ersten Mal begeistert und er tut es nach wie vor. Inzwischen mache ich mir einen Spaß daraus, weitere Details zu entdecken, die auf den großen Twist schließen lassen. Regisseur David Fincher hat mit „Fight Club“ ein geniales Meisterwerk geschaffen, das ich nur allzu gern regelmäßig würdige. Sally Tine 

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„7 Psychos (und 1 Shih Tzu*)“ von Martin McDonagh

Der irische Regisseur Martin McDonagh macht Filme ganz nach meinem Geschmack: voll von schwarzem Humor, mit skurrilen Charakteren und in der Regel 1a besetzt. Neben seinem bis dato letzten Werk „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ (Gucken!) ist es vor allem „7 Psychos (und 1 Shih Tzu*)“. Hier gerät Colin Farrell als erfolgloser Autor Marty in die Bredouille. Auf der Suche nach einer guten Story wird er unfreiwillig in eine Entführung verwickelt. Eine Geschichte, die er gerne erzählen will – wenn er sie denn überlebt. Neben Farrell verkörpern u.a. Woody Harrelson, Sam Rockwell und Christopher Walken weitere irrwitzige Figuren. Julia Koschel

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„Harry & Sally“ von Rob Reiner

„Ich will das, was sie hatte.“ Insider wissen genau, warum dieser Satz zur Legende wurde. Mit „Harry & Sally“ hat die fantastische Drehbuchautorin Nora Ephron – rundherum eine beeindruckende Persönlichkeit – eine Liebesgeschichte geschaffen, die ohne Kitsch und Krempel auskommt. Zwei Menschen, beide voller Fehler und Macken, brauchen Jahrzehnte, um ihre wahren Gefühle zu erkennen. So geht moderne Liebe. Dabei durchleben sie so manches große und kleine Drama gemeinsam, mit viel Humor und dem wohl besten (gefakten) Orgasmus der Filmgeschichte. Ein Klassiker, den ich mir jedes Jahr mindestens einmal voller Freude wieder anschaue! Kathrin Stark

„Shaun Of The Dead“ von Edgar Wright

Bier und Chips und ein Film mit den Kumpels? Dann kann man immer mal wieder „Shaun of The Dead“ gucken, die Horrorkomödie von und mit Edgar Wright und Simon Pegg. Während sich die Menschheit durch ein Virus langsam in (eher tumbe) Zombies verwandelt, sind der immer verplante Shaun und sein zockender Faulenzer-Kumpel Ed an diesem Punkt von Alltagsuntauglichkeit schon lange angekommen. Und doch: Jetzt plötzlich, wo die Welt um sie herum in Trümmer fällt, können sie zu Helden werden, indem sie Shauns Freundin und seine Eltern retten und in die Sicherheit des nächsten Pubs bringen. Eines Pubs? Naja … Shauns Welt ist auch als Heldenentwurf immer noch etwas simpel gestrickt. Aber unterhaltsam skurril. Und wenn man mal eine Variante braucht: „Choking Hazard“, die Zombiekomödie von Dreharbeiten in einem Gasthaus in den tschechischen Wäldern funktioniert ähnlich und ist ebenso witzig. Und wer es lieber amerikanisch mag: „Tucker & Dale vs. Evil“ ist die Lösung. Claudia Fudeus

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„Marvel’s The Avengers“ von Joss Whedon

Schon als Kind war ich großer Fan von Marvel Comics und habe die Abenteuer von Spider-Man und Co. verfolgt. Als 2008 mit „Iron Man“ der erste Film des Marvel Cinematic Universe auf die große Leinwand kam, war ich außer mir vor Freude. Mein persönliches Highlight der insgesamt 23 Filme (die ich natürlich alle liebe): „Marvel’s The Avengers“. Meine liebsten Superheld:innen zum ersten Mal vereint in Live-Action zu sehen, hat mein Nerd-Herz höherschlagen lassen. Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, dann wirkt dieser Film wie ein Stimmungsaufheller. Sally Tine

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„The Faculty“ von Robert Rodriguez

Auf den ersten Blick ist „The Faculty“ trashiger Teenie-Sci-Fi-Horror. Und es ist wirklich eine Herausforderung, mitzuzählen, wie oft die Schauspieler:innen im Film F**k sagen. Für mich verkörpert „The Faculty“ das Lebensgefühl der späten 90er-Jahre. Wenn die ersten Szenen über den Bildschirm flimmern, muss ich unweigerlich grinsen und sinke etwas tiefer in meine Kissen. Ein damals noch unbekannter Elijah Wood spielt da neben dem Teenie-Herzensbrecher Josh Hartnett und einer bereits international angehimmelten Salma Hayek, die hier so wunderbar konträr zu ihrer Rolle als mit Riesenschlange tanzende Verführerin aus Tarantinos Erfolg „From Dusk Till Dawn“ als unscheinbare Schulkrankenschwester in Erscheinung tritt. Unvergessen ist die Anfangs-Szene, in der ein inzwischen von Aliens besessener High-School-Football-Coach der Schulleiterin einen Bleistift durch die Hand rammt. Und dann wäre da noch der Soundtrack: The Kids Aren‘t Alright, School’s Out, Another Brick in the Wall, part II. Ich glaube, es ist Zeit für die 54. Wiederholung. Sabine Scholz-Hinton

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„The Descent“ von Neil Marshall

Ich bin da dogmatisch: Wenn man echten filmischen Horror will, muss man in den Wald, in Höhlen oder ins Waisenhaus gehen. Verwandte Horrorfilmseelen haben bei diesen drei Key-Szenarios jetzt sicher mindestens zehn Filmtitel vor dem inneren Auge gehabt. Ich wäre gespannt, welche! Mein persönlicher Favorit ist vermutlich „The Descent“. Die Appalachen als eindrucksvolle Kulisse, sechs Freundinnen, eine Kletterpartie in einem unbekannten Höhlensystem. Schon ohne meine Anflüge von Klaustrophobie würde ich das mal für ein gutes Horrorsetting halten. Umgesetzt ist es dann aber wirklich effektiv, mit großer Subjektivität, wirksamer Beleuchtung und Sounddesign, guter Zuschauer-Charakter-Bindung. Dass die Story im letzten Drittel nicht mit dem hohen Startlevel mithalten kann – geschenkt. Gut gegruselt wird hier dennoch. Claudia Fudeus

„Pulp Fiction“ von Quentin Tarantino

Man liebt ihn oder man hasst ihn: Ich liebe „Pulp Fiction“! Wieso? Weil dieser grandiose Gangsterfilm mich mit seiner Originalität, der fantastischen Besetzung und den brüllend komischen Dialogen auch heute noch fasziniert. Die episodenhafte Erzählweise sorgt nicht nur für Spannung, sie ist schlicht dramaturgische Perfektion. Obwohl die Protagonist:innen alles andere als klassische Sympathie-Träger sind, kommt man nicht drum herum, mit ihnen mitzufiebern. Das liegt auch daran, dass Drehbuchautor und Regisseur Quentin Tarantino seinen Gangstern „normale“ Züge und Verhaltensweisen verpasst hat. Wenn die Auftragsmörder Vincent Vega (John Travolta) und Jules Winnfield (Samuel L. Jackson) sich angeregt über Burger (Stichwort: „Quarter-Pounder mit Käse“) unterhalten oder über andere belanglose Dinge tratschen, ist diese Situation so skurril, dass ich jedes Mal erneut lachen muss. Ebenso wie ich mich immer auf Travoltas und Uma Thurmans Tanzszene freue. „Pulp Fiction“ ist bereits seit über 20 Jahren mein Begleiter und wird es noch lange bleiben. Sally Tine

„The Nightmare Before Christmas“ von Tim Burton

Es gibt wenig Filme, die mich so sehr begeistert haben wie „The Nightmare Before Christmas“. Ich mag generell fantasievolle Geschichten mit düsterem Touch und Tim Burton ist ein Meister dieser Kunst. Zum einen ist die Geschichte rund um Jack Skellington schlicht zauberhaft: Jack, seines Zeichens Kürbiskönig quasi der Herr von Halloween, ist seinen schauerhaften „Job“ leid und möchte nach einem ungeplanten Ausflug ins Weihnachtsland lieber Weihnachten übernehmen, um Freude zu verbreiten. Zum anderen besticht der Film durch die aufwendige und liebevolle Machart der Stop-Motion Animation, bei der jede Bewegung der Figuren einzeln aufgenommen werden muss. Für mich ist der Film herzerwärmend und gruselig in einem – und darf jedes Jahr an Halloween und zu Weihnachten laufen. Stephanie Pingel

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„Willkommen bei den Sch’tis“ von Dany Boom

Was soll ich sagen – ich habe noch nie bei einem Film so viel gelacht! Der südfranzösische Postbeamte Philippe wird unfreiwillig zu den Sch’tis abkommandiert. Das heißt für ihn: Frau und Sohn in Südfrankreich zurücklassen und ab in den angeblich barbarischen Norden, von dem er das schlimmste gehört hat. Einmal dort angekommen, hat er zwar seine kleinen Startschwierigkeiten mit dem Dialekt, trifft aber auf die herzlichsten Charaktere überhaupt. Glücklich über seinen neuen Arbeitsplatz und die immer besser werdende Beziehung zu seiner Frau läuft für Philippe alles wunderbar, bis seine Frau ihm im vermeintlich furchtbaren Norden beistehen möchte! Claudia Enders

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„Night Of The Living Dead“ / „Die Nacht der lebenden Toten“ von George A. Romero

Für Horrorfilmfans ist der Regisseur George A. Romero natürlich kein Unbekannter. Mit „Night Of The Living Dead“ veröffentlichte der Zombie-Meister 1968 sein erstes Werk, das heute Kultstatus hat. Mit aktuellen Zombiefilmen, in denen diese zum Teil rennen und es viel um Blut und entstellte Untote geht, hat dieser Film jedoch kaum etwas zu tun. Verwackelte Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Zombies, die sich in einer scheinbar negativen Geschwindigkeit auf ihre Opfer zubewegen, verbreiten heutzutage vielleicht nicht mehr Angst und Schrecken – unterhaltsam und sehenswert sind sie aber allemal. Wer einmal sehen will, wo unsere derzeitigen Menschenfresser herkommen, der sollte sich diesen Meilenstein der Zombiefilme nicht entgehen lassen. Julia Koschel

„Victoria“ von Sebastian Schipper

„Victoria“ wurde in nur einem einzigen Take gedreht. 140 Minuten lang folgt die Kamera der jungen Spanierin Victoria durch die Berliner Nacht. Sie trifft auf vier Ghettojungs, mit denen sie Joints auf einem Hochhausdach raucht, die Clubs der Stadt unsicher macht und für die sie schließlich bei einem Banküberfall Schmiere steht, der in einer wilden Verfolgungsjagt mündet. Die fesselnde Story entwickelt sich in Realzeit und als Zuschauer hat man das Gefühl, mittendrin zu sein und die dramatischen Entwicklungen live mitzuerleben. Ein wilder Trip durchs nächtliche Berlin, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Natalja Fischer

„Breaking The Waves“ von Lars von Trier

Wenn ich mich fühle, als ob man an der Menschheit nur verzweifeln kann und das alles hier den Bach runtergeht und mich diesem Eindruck so richtig hingeben will, dann lohnt es sich immer, zu etwas von Lars von Trier zu greifen. Mein persönlicher Liebling aus seinem Kanon des Leidens und der gequälten Menschen, die von irgendwo Stärke schöpfen: „Breaking The Waves“. Was soll schon schiefgehen, wenn Emily Watson und Stellan Skarsgard die Hauptfiguren verkörpern. Die beiden gehörten schon Mitte der Neunziger zu den Top-Schauspielern ihrer Generation. Wie die naive, schlichte Bess sich im Versuch, ihren verunglückten Mann Jan zu retten, völlig aufgibt und doch irgendetwas findet, das ist seelenschmerzhaft mitzuerleben. Und danach sieht alles andere etwas weniger deprimierend aus. So muss sich Geißeln im Mittelalter angefühlt haben. Claudia Fudeus

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„Thelma & Louise“ von Ridley Scott

Als ich mir „Thelma & Louise“ 1991 in New York anschaute, war ich geflasht: Da waren diese zwei fantastischen Frauen (Susan Sarandon und Geena Davis) in einem Road Movie (mein absolutes Lieblingsgenre), die sich mutig gegen toxische Männer zur Wehr setzen. Dazu der tolle Harvey Keitel, Brad Pitt und der schockierend überraschende Schluss, an dem die Frauen sich mit ihrem türkisfarbenen 66er-Ford-Thunderbird in den Grand Canyon stürzen, weil ihnen der Tod verlockender erscheint als ein Leben in Unfreiheit. Dieser Film hatte für mich eine Energie, die ich nie zuvor im Kinosessel erlebt habe. Seitdem träume ich auch von einem alten Thunderbird  in Türkis. Susanne Arndt

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„Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra

Für manche Menschen ist es „Der kleine Lord“, für andere „Kevin allein zu Haus“ – bei mir vergeht kein Weihnachtsfest, ohne dass ich „Ist das Leben nicht schön?“ schaue. In der warmherzigen Tragikomödie aus dem Jahr 1946 verliert George Bailey (James Stewart) seinen Lebensmut und wünscht sich, nie geboren worden zu sein. Gesagt, getan: Ein Engel zeigt ihm, wie es seiner kleinen Heimatstadt Bedford Falls ohne ihn ergangen wäre. Dieser Klassiker zaubert mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen und ein paar Tränchen in die Augen. Sally Tine

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„Frau Holle“ von Juraj Jakubisko

Mein Repertoire an heißgeliebten Kinderfilmen ist unendlich groß und vermutlich ziemlich traditionell – und ganz schön märchenlastig. An seiner Spitze: die großartige „Frau Holle“-Verfilmung („Perinbaba“) der „Omnia Film“ aus 1984, eine deutsch-tschechoslowakische Koproduktion. In der taucht anders als im klassischen Märchen zunächst einmal der Waisenjunge Jakob als Frau Holles Ziehsohn auf. Er ist es auch, der Frau Holle überhaupt erst auf Elisabeth und ihre böse Stiefschwester Dora – die Gold- und die Pechmarie der Geschichte – aufmerksam macht. Und dann spielen noch ein fliegender Bettbezug, eine Mühle, ein Dorfgericht, ein Zirkus und die ewig drohende Frau Hippe, die sich endlich Jakobs Leben holen will, eine zauberhafte Rolle. Claudia Fudeus

„Lang lebe Ned Devine!“ von Kirk Jones

In der britisch-irischen Komödie „Lang lebe Ned Devine!“ wurde in einem kleinen Dorf der Lotto-Jackpott geknackt. Die zwei Freunde Jackie O’Shea und Michael O’Sullivan machen sich auf die Suche nach dem glücklichen Gewinner und müssen mit Schrecken feststellen, dass dieser gar nicht mehr lebt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, in dessen Rolle zu schlüpfen und so den Gewinn abzustauben – und mischen dabei die ganze Dorfgemeinschaft gehörig auf. Urkomisch, mit irischem Charme und Gute-Laune-Garantie. Claudia Enders

„Death Proof – Todsicher“ von Quentin Tarantino

Bei Quentin Tarantino fällt mir die Wahl eines Lieblingsfilms immer besonders schwer. Ob Klassiker wie „Pulp Fiction“ und „Reservoir Dogs“ oder mein allerliebester „Machen wir die Nazis fertig“-Film „Inglourious Basterds“ – meine persönliche Liste der überdurchschnittlich gelungenen Tarantino-Streifen ist lang. Letztendlich ist aber ein kinokassentechnisch eher „erfolgloses“ Werk meine Nummer eins: „Death Proof – Todsicher“.

Ein rasanter Road Movie mit jeder Menge starker Frauen, Kurt Russell als Stuntman Mike, viel Blut und dem vielleicht besten Lapdance der Filmgeschichte. Das besondere an „Death Proof“ ist aber eigentlich, dass es ein Teil des Double Features „Grindhouse“ mit Robert Rodriguez‘ „Planet Terror“ darstellt. In Anlehnung an die B-Movies und Exploitationfilme der 70er-Jahre wurde zum Beispiel die Optik des Films angepasst; Kratzer und zwischenzeitlicher Farbverlust der Aufnahmen, etc. wurden absichtlich als Stilmittel eingesetzt. Neben der guten Unterhaltung können Filmfans also auch ein wenig Handwerk genießen. Und der Soundtrack – über den müssen wir wohl nicht mehr extra reden …  Julia Koschel

Death Proof Trailer YouTube

Alle Filme in der Übersicht

Wenn Sie einen der Filme (nochmal) sehen wollen, dann haben Sie hier die Möglichkeit dazu. Viele der Werke gibt es bei Amazon Prime Video mit einem Abo kostenlos. Alle anderen können sie gegebenenfalls leihen oder kaufen (als Stream, DVD oder Blu-Ray). 

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