Zwei Kombi-Angebote sorgen im Staffelfinale von „Die Höhle der Löwen“ für einen spannenden Showdown.

In der zwölften und letzten Folge der neunten Staffel der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ hatten am Montagabend (auch via TVNow) noch einmal fünf Start-ups die Chance auf lukrative Deals mit Judith Williams (49), Dagmar Wöhrl (67), Carsten Maschmeyer (62), Ralf Dümmel (54), Georg Kofler (64) und Nils Glagau (45). Am Ende lieferten sich vier Löwen sogar einen Deal-Kampf mit zwei Kombi-Angeboten.

Maren „Mary“ Weiß (34, Barista und Sportwissenschaftlerin), Ehemann Claus Weiß (35, Betriebswirt) und Geschäftspartner Stefan Hrubesch (31, Betriebswirt) haben sich 2018 als Trio zusammengetan und ein Café in München eröffnet. Mit „Mary’s Coconut Coffee“ entwickelten sie ihren eigenen Bio-Eiskaffee im Tetra Pak mit Kokosmilch, Kokoswasser und Arabica-Kaffee. Das Getränk ist vegan sowie soja- und laktosefrei. Zwei weitere Sorten sind bereits in Planung. Das Trio möchte 100.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile oder 100.000 Euro für 30 Prozent nur für die Beteiligung am Produkt. Georg Kofler scheut die große Konkurrenz, für Carsten Maschmeyer ist es ein zu spezielles Produkt. Auch die anderen Löwen merken an, dass die Marke noch geschliffen werden muss. Doch Ralf Dümmel ist vom Drink begeistert und nimmt den Produkt-Deal von 30 Prozent an.

Eine App beeindruckt die Löwen

Um sich sicher durch den Straßenverkehr bewegen zu können, benötigen blinde oder sehbehinderte Menschen detaillierte und vor allem ganz präzise Informationen. Gerd Güldenpfennig (56, Diplom-Informatiker) und Stefan Siebert (57, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik) haben deshalb Routago, eine Fußgängernavigation mit Objekterkennung und Voice-Over-Anweisungen speziell für Sehbehinderte und Blinde, entwickelt. Sie stellen das Angebot auf: 600.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Die Löwen sind tief beeindruckt, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl oder auch Ralf Dümmel sehen jedoch durch ihr fehlendes Know-How in dem Bereich keinen Deal-Abschluss. Auch die letzten beiden Löwen springen ab: Kofler und Maschmeyer begründen es mit dem schwierigen und kostenintensiven Kunden-Gewinn für die App.

Ein bekanntes Löwen-Problem und ein besonderes Angebot

Christina Schwarz (30) hat als leidenschaftliche Fitness-Athletin und Bodybuilderin FitOaty entwickelt: Die schnelle Frucht-Hafermahlzeit ist vegan, laktosefrei und ohne Zuckerzusatz und wird im Kühlregal im To-Go-Becher aus recyceltem PET bereitgestellt. Die Gründerin benötigt 80.000 Euro und würde dafür 25 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Der Geschmack kann nach einer Verkostung der geschichteten Becher-Mahlzeiten punkten. Der schwierige Kühlbereich und die komplizierte Kühlkette wurden einigen Produkten in der „Höhle der Löwen“ schon zum Verhängnis. So wollen auch Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Ralf Dümmel dieses Mal nicht investieren.

Georg Kofler wäre als Konsument dabei und bestellt als Privatperson sogleich 1.000 Stück der Mahlzeit als festen Auftrag. „Ich gebe einen aus“, erklärt er seinen Löwen-Kollegen. „Schwierig, aber machbar“, weiß Nils Glagau in Bezug auf Kühlprodukte. Er will deshalb mit der Kämpfernatur arbeiten und bietet sein Investment an. Mit einem kleinen Liegestütz-Wettbewerb zwischen Kofler, Williams und Glagau wird der Deal-Abschluss gefeiert.

Eine gute Idee reicht nicht aus

Lydia Walter (35) ist Designerin und entwirft unter ihrem Künstlernamen Mila Cardi Mode, die sie in ihrer Boutique in Nürnberg und im Onlineshop verkauft. Miss.pinny ist eine praktische Schürze für zu Hause und den Gastronomiebereich, der PET-Stoff ist wasser- und schmutzabweisend. Logo, Farbe und Schnitt können individuell auf die Gastronomie angepasst werden. Walter benötigt ein Investment von 50.000 Euro und bietet 15 Prozent ihrer Firmenanteile an. Miss.pinny ist eine Idee, aber eine noch nicht gegründete Firma. Alle Löwen sind sich einig, sie sehen die Idee noch nicht genug ausgereift. Kein Deal.

Chris Kaisers (33, Tourismusmanager) Start-up B’n’Tree ist eine Vermittlungsplattform, die mit verschiedenen Reisebuchungsportalen zusammenarbeitet und für jede Buchung einen Baum pflanzt. Das hilft beim Ausgleich der Emissionen und schafft Lebensraum für bedrohte Tierarten wie Elefanten. Seit dem Start von B’n’Tree konnten über 100.000 Bäume in zwölf verschiedenen Ländern gepflanzt werden. Sein Business will er mit der Marke Click A Tree auch über die Touristikbranche hinaus ausbauen. Kaiser will 75.000 Euro und ist bereit, zehn Prozent der Anteile abzugeben.

Welches Kombi-Angebot macht den Deal?

Judith Williams und Carsten Maschmeyer finden das Projekt unterstützenswert und stellen ein Kombi-Programm vor: „Sie bekommen die 75.000 Euro, wir wollen 25,1 Prozent, jedoch keinen Gewinn mit dem Investment machen“, erklärt Maschmeyer. Das Investment stellen die Investoren für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zur Verfügung und wollen es ohne Gewinn später zurück. Georg Kofler und Nils Glagau wissen ebenfalls die Glaubwürdigkeit des Gründers zu schätzen. Die beiden wollen 20 Prozent Anteile für 100.000 Euro. Kaiser entscheidet sich für die Kombination Maschmeyer und Williams. Die Löwin freut sich auf die Reaktionen ihrer Kinder. „Die werden sagen: Mama, das ist das vernünftigste Start-up, das du bisher gemacht hast.“

Nach der Sommerpause kehrt die Gründershow mit einer Herbststaffel zurück.



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