Seit 2019 ist er Chef einer Partei, die erst am Sonntag bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Schlappe eingefahren hat. Die Rede ist vom SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans. Privat ist der 68-Jährige aber rundum zufrieden.

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SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat sich keinen einfachen Posten ausgesucht, umso schöner dürfte es für den Politiker sein, dass er sein privates Leben einfach genießen kann. Walter-Borjans ist glücklich verliebt in seine Freundin. Dass er noch immer mit seiner Ehefrau verheiratet ist, stört dabei offenbar niemanden. 

„Das wollen wir gar nicht“, erzählt Walter-Borjans nämlich im Interview mit „Bunte“ über eine mögliche Scheidung. Er sei mit dem Leben in einer Patchworkfamilie vollends zufrieden. Er betont: „Wir sind auch so glücklich, leben zurzeit in Berlin und Düsseldorf.“

„Ich habe mir immer Geschwister gewünscht“

Mit seiner Ehefrau, von der er getrennt lebt, hat Norbert Walter-Borjans vier gemeinsame Kinder. Das sei auch immer sein Wunsch gewesen, berichtet der gebürtige Krefelder und nennt auch seine Gründe dafür: „Ich wollte immer viele Kinder. Die Mutter meiner Kinder kommt aus einer Familie mit acht Kindern und ich war Einzelkind. Ich habe mir immer Geschwister gewünscht.“

In dem Gespräch erzählt Walter-Borjans auch, welche beruflichen Richtungen seine Kinder eingeschlagen haben, so sei ein Sohn Physiker geworden, eine Tochter arbeite als Architektin und zwei seiner Kinder „sind im Bereich Wirtschaft und Finanzen tätig“. Walter-Borjans betont: „Ich bin sehr stolz auf sie. Und darauf, dass wir eine Familie geblieben sind, unabhängig von der Trennung der Eltern.“

Norbert Walter-Borjans und seine Kollegin Saskia Esken wurden am 6. Dezember 2019 auf dem SPD-Parteitag in Berlin zur neuen Doppelspitze der Partei gewählt. Die beiden folgten auf Andrea Nahles, die im Sommer 2019 nach heftiger Kritik abgetreten war. Esken und Walter-Borjans hatten bei dem Kandidatenrennen als Kritiker der großen Koalition auf sich aufmerksam gemacht und sich überraschend gegen den heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und Klara Geywitz durchgesetzt. Bis 2017 war Walter-Borjans Finanzminister Nordrhein-Westfalens.



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