Am Freitag hatte Sinéad O’Connor angekündigt, ihre Musikkarriere zu beenden. Fünf Tage später hat es sich die Sängerin wohl anders überlegt. Die 54-Jährige macht weiter.

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Fans können aufatmen: Sinéad O’Connor wird laut ihrem Management doch nicht mit der Musik aufhören. Das hatte die Sängerin vergangenen Freitag via Twitter bekannt gegeben. „Ich bin älter geworden und müde“, schrieb die 54-Jährige auf der Plattform. Mit diesen Worten hatte sie ihren Rücktritt aus dem aktiven Musikgeschäft angekündigt.

Ihr neues Album „No Veteran Dies Alone“ (zu Deutsch: „Kein Veteran stirbt allein“), das im Jahr 2022 erscheinen soll, werde das letzte sein. „Und es wird keine weiteren Touren oder Promo dafür geben“, so die Irin weiter. Auch ihr Management hatte wenige Tage das Karriereende der Musikerin bestätigt. Doch nun scheint das Team hinter Sinéad O’Connor sie umgestimmt zu haben.

„Sinéad macht weiter“

„Glücklicherweise macht Sinéad weiter und wird all ihre Liveverpflichtungen im nächsten Jahr wahrnehmen“, bestätigte ihr Management am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Tweets der Musikerin.

In den vergangenen, sehr schwierigen und traumatischen Monaten habe sich O’Connor in mehreren Interviews mit ihrer Vergangenheit befasst, hieß es von ihrem Management. „Sinéad wurde sehr zerbrechlich und fasste die emotionale Entscheidung, aufzuhören, erschöpft und kaputt. Nun hat sie einen neuen Spirit und eine neue Entschlossenheit gefunden und ist glücklicherweise stärker denn je.“

Sinéad O’Connor: 1990 gelang der Sängerin der Durchbruch. (Quelle: imago images)

Sinéad O’Connor ist eine der bekanntesten Musikerinnen Irlands. Den internationalen Durchbruch feierte sie 1990 mit ihrer Coverversion des Prince-Songs „Nothing Compares 2 You“. Das Lied schaffte es auch in Deutschland auf Platz eins der Charts.

Mit kontroversen Auftritten und Aussagen erregte sie immer wieder Aufmerksamkeit, zum Beispiel zerriss sie 1992 bei einem Auftritt in der US-Sendung „Saturday Night Live“ vor laufenden Kameras ein Bild des Papstes Johannes Paul II. 2003 hatte sie schon einmal angekündigt, sich aus der Musikindustrie zurückzuziehen. Zwei Jahre später war sie wieder da.



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