„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gehört zu den Filmklassikern schlechthin. In der Neuauflage wird die verstorbene Hauptdarstellerin Libuše Šafránková nun auf besonders rührende Weise geehrt.

Fans des Filmklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mussten vor wenigen Tagen eine traurige News verkraften: Libuše Šafránková, die damals 1973 die Hauptrolle der „Klara“ verkörperte, verstarb nach einem Krebsleiden im Alter von gerade einmal 68 Jahren. In der Neuauflage des Films soll sie nun eine besondere Ehre erfahren.

Libuše Šafránková dank Technik mit dabei

Es war einer ihrer letzten Wünsche, in der Neuverfilmung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mitzuspielen. Die kleine Rolle, die für sie gedacht war, konnte sie allerdings nicht mehr übernehmen. Zu schwer war sie schon damals von ihrer Krebserkrankung gezeichnet. Dieser ist sie jetzt im Alter von 68 Jahren erlegen. Ihr größter Herzenswunsch wird damit nicht mehr erfüllt werden können. Doch die Macher der norwegisch-deutschen Produktion haben sich eine besonders kreative Art und Weise einfallen lassen, die verstorbene Schauspielerin zu ehren. Solveig Langeland, die Produzentin des Films, will der Verstorbenen Tribut zollen, indem sie ihr Gesicht digital in den Film hineinarbeitet. „Wir hätten sie so gerne dabei gehabt und ihr auch damit ein kleines Denkmal gesetzt. Libuše ist seit Jahrzehnten in den Herzen der Menschen und macht viele immer wieder glücklich“, erklärt die Filmemacherin gegenüber „Bild“. Traurig ergänzt sie: „Doch es sollte nicht mehr sein. Sie war leider schon zu krank, um die Reise auf sich zu nehmen, als wir in Lillehammer und eine schöne Ball-Szene in Litauen gedreht haben.“ 

Libuše wird digital wieder auferstehen

Mittlerweile sind die Dreharbeiten in Norwegen und Litauen abgeschlossen, Libuše Šafránková soll nachträglich mit eingearbeitet werden. „Der Film ist abgedreht und in der Postproduktion. Und da gibt es zauberhafte Möglichkeiten und auch schon Ideen. Eine davon ist, in der Tanz-Szene eine ältere Aufnahme von ihr digital zu bearbeiten und die schönen Bewegungen zu zeigen“, erklärt Langeland. Sollte dies nicht klappen, feilen die Macher an weiteren Ideen, um die Schauspielerin zu würdigen. „In einer Schloss-Szene könnte ein Ölgemälde von einem Hochzeitspaar oder einer Familie zu sehen sein, das Aschenbrödel und ihren Prinzen mit Kindern gemeinsam zeigt“, so eine der Überlegungen. Auch eine Würdigung im Abspann zur zauberhaften Musik des DEFA-Klassikers mit Fotos des bekannten Aschenbrödels ist möglich.

Für welche Version die Macher von „Aschenbrödel“ sich entscheiden, werden Libuše Šafránkovás Fans sehen, wenn der Film in die Kinos kommt.

Verwendete Quelle: bild.de



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