Am 31. August 1997 starb Lady Di bei einem Autounfall in der französischen Hauptstadt. Dabei sollte die britische Prinzessin zu diesem Zeitpunkt längst wieder in London sein, wie neue Details zu ihrem Tod zeigen.

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Am 1. Juli wäre Prinzessin Diana 60 Jahre alt geworden. Doch anstatt ihren Geburtstag mit ihr feiern zu können, werden Prinz William und Prinz Harry eine Statue enthüllen, die zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter in den Gärten des Kensington-Palastes aufgestellt wurde – rund 24 Jahre nach der Nacht, in der Diana viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, als ihr Wagen in einem Pariser Tunnel mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler prallte. 

Ein tragischer Tod, der unter anderen Umständen hätte vermieden werden können – denn Diana hätte zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr in Paris sein sollen, wie ihr ehemaliger Fahrer Colin Tebbutt nun in der „Daily Mail“ enthüllte. Die zweifache Mutter habe eigentlich am 28. August 1997 zurück nach London reisen wollen, ihre Pläne aber in letzter Minute geändert. Der Grund: harsche Kritik an dem von ihr geforderten internationalen Landminen-Verbot, die ihr in der Heimat von der konservativen Tory-Partei entgegengebracht wurde.

„Dann wären sie vielleicht alle noch am Leben“

„Sie kam nicht wie geplant am Donnerstag zurück, weil die Tories wieder wegen der Landminen auf sie losgingen. Sie wurde beschuldigt, die Kampagne zu benutzen, um ihr eigenes Image aufzubessern, was sie sehr aufwühlte“, berichtet Tebbutt. „Sie kontaktierte uns und sagte, sie wolle den ganzen Ärger nicht, der in Großbritannien auf sie warte. Sie würde stattdessen am Wochenende zurückkehren.“

Eine folgenschwere Entscheidung, die die 36-Jährige, ihren damaligen Lebensgefährten Dodi Al-Fayed und Chauffeur Henri Paul das Leben kostete. „Wenn sie an jenem Donnerstag zurückgekommen wäre … dann wären sie vielleicht alle noch am Leben“, so Colin Tebbutt, der sich noch heute Vorwürfe mache, an diesem Tag nicht selbst am Steuer gesessen zu haben.



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