Britney Spears kämpft vor Gericht, um die Vormundschaft ihres Vaters zu beenden. Diese besteht seit über 13 Jahren. Nun hat die Popsängerin erstmals ihr Schweigen darüber gebrochen, wie es ihr wirklich geht.

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Die Popsängerin Britney Spears hat erstmals persönlich vor Gericht über ihre Vormundschaft gesprochen. „Ich habe der Welt gesagt, dass ich glücklich und OK bin“, sagte die 39-Jährige über das Arrangement, das seit fast 13 Jahren besteht. „Ich bin traumatisiert. Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht schlafen“, fuhr sie fort. 

Sie bitte darum, die gerichtlich angeordnete Vormundschaft zu beenden, ohne eine gesundheitliches Gutachten anzuordnen, so Spears. Ihr Anwalt sagte, sie habe ihm bislang noch nicht angeordnet, einen solchen Antrag formell einzureichen.

Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltet James Spears das Vermögen seiner berühmten Tochter.

Fans von Britney Spears warten vor dem Gericht auf die Sängerin: Erstmals hat der Popstar persönlich ausgesagt. (Quelle: Chris Pizzello/AP/dpa)

Unterstützer der Sängerin protestieren vor dem Gerichtsgebäude: Britney Spears lebt seit rund 13 Jahren unter Vormundschaft. (Quelle: Jim Ruymen/imago images)

Britney Spears soll „Angst“ vor ihrem Vater haben

Schon im vergangenen Jahr hatte Spears vor Gericht beantragt, ihn aus dieser Rolle zu entlassen. Im November bestätigte Richterin Brenda Penny am Superior Court des Bezirks Los Angeles die Vormundschaft zwar, benannte aber auf Antrag der Musikerin einen Finanztreuhänder als Co-Vormund. Einwände von James Spears gegen die Teilung der Vormundschaft waren im Februar abgewiesen worden. Sie soll „Angst“ vor ihm haben und ihre „Karriere nicht fortführen“ können, wenn er sie „kontrolliere“, hatten ihre Anwälte zuvor argumentiert.

Eine Anfang Februar veröffentlichte Dokumentation der „New York Times“ über Spears‘ Leben unter der Vormundschaft ihres Vaters entfachte heftige Diskussionen vor allem in den sozialen Netzwerken. Viele Prominente bekundeten unter dem Hashtag „#FreeBritney“ ihre Unterstützung für die Sängerin.



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