Vor fast 20 Jahren flimmerte er erstmals mit „Genial daneben“ über die Bildschirme. Nun macht Hugo Egon Balder Schluss mit der Sat.1-Show. Zudem rechnet der Comedian mit dem Sender ab.

Foto-Serie mit 20 Bildern

Nachdem Hugo Egon Balder jahrelang für RTL vor der Kamera stand, wechselte der Komiker Anfang der 2000er dann zu Sat 1. 2003 lief die erste Folge von „Genial daneben“. Seitdem zählte er zu den Gesichtern des Senders. Doch das könnte bald der Vergangenheit angehören. Der 71-Jährige hört mit der Rateshow auf und will Sat.1 verlassen. „Es gibt keine Zukunft. Nach dieser Staffel ist Schluss“, bestätigt der Berliner seinen Ausstieg dem RND.

Comedypreis für „Genial daneben“

Vor 18 Jahren lief die erste Folge der Sendung, in der ein prominentes Rateteam mit Comedygrößen wie Hella von Sinnen oder Bernhard Hoëcker von den Zuschauern eingeschickte kuriose Fragen beantworten soll. Das Konzept, das von Hugo Egon Balder mitkonzipiert wurde, kam bei den Zuschauern an. Gleich mehrmals wurde die Show mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet.

Hugo Egon Balder: 2003 lief die erste Folge von „Genial daneben“. (Quelle: imago images / teutopress)

Nach mehr als 400 Folgen wurde „Genial daneben“ 2011 aus dem Programm genommen, kehrte 2017 jedoch auf die Bildschirme zurück. Jetzt, vier Jahre später, steht die Show erneut vor dem Aus – dieses Mal könnte es jedoch für immer sein. 

Die Entscheidung, mit „Genial daneben“ aufzuhören, sei seine eigene gewesen. „Der Sender hat sich noch nicht bei mir gemeldet. Aber ich selbst habe für mich beschlossen, dass ich das nicht mehr will. Es bringt einfach nichts“, erklärt Hugo Egon Balder dem RND. Sat.1 habe sich in den vergangenen Jahren „als ziemlich beratungsresistent erwiesen“.

„Das war’s“

Hugo Egon Balder hat genug von dem Sender. Sat.1 würde sich seit 2009 „permanent in die Grütze“ fahren. „Es werden immer wieder Sendungen produziert, wo man zumindest das Gefühl hat, das könnte in die Hose gehen. Und es wird dann trotzdem gemacht. Und das größte Problem ist, dass diese Sendungen auch noch ein Schweinegeld kosten.“

Als Moderator habe man nur zwei Möglichkeiten: „Entweder man beißt in den sauren Apfel und macht es – oder man sagt: ‚Ohne mich.‘ Und ich bin jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich lieber sage: ‚Das war’s.'“, so der TV-Star.

Ob die Show auch ohne den Berliner Moderator fortgesetzt wird, ist nicht bekannt. 2017 sagte Sat.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger jedoch einmal: „‚Genial daneben‘ ohne Hugo Egon Balder wäre wie Currywurst ohne Pommes – einfach nicht vollständig.“ Klingt so, als müssten sich die Zuschauer nicht nur von dem Moderator verabschieden, sondern von der kompletten Show.  



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