Die Deo-Pflegeroutine steckt voller TückenEs gehört zur morgendlichen Pflegeroutine wie das tägliche Zähneputzen und Duschen und ist besonders im Sommer unabkömmlich: die Verwendung eines Deodorants. Viele Deos versprechen „24h-Schutz“ über den ganzen Tag. Wenn das nicht klappt, könnte es sein, dass Sie selbst Schuld sind. Richtig gelesen, denn es ist gut möglich, dass die meisten im Kampf gegen den Schweiß einen Deo-Fehler machen. Wir sagen Ihnen, welche das sind.Und im Video erfahren Sie den Unterschied zwischen Deo und Antitranspirant.1. Fehler: Deo mit falschem Abstand auftragenHält man das Deo zu nah an die Achselhöhle oder zu weit entfernt, können sich die Wirkstoffe nicht optimal auf der „Schwitzzone“ unter dem Arm verteilen. Die meisten Deo-Hersteller empfehlen daher einen Abstand von genau 15 Zentimeter beim Versprühen des Schweiß-Stoppers. Gerade kein Lineal zur Hand? Das ist etwa die halbe Strecke von Ihrer Schulter bis zum Ellenbogen.2. Fehler: Deo auf nasser Haut auftragenRaus aus der Dusche und sofort das Deo auftragen? Nicht so gut! Denn nasse Haut absorbiert die Inhaltsstoffe nicht so gut wie trockene. Also Achseln gut abtrocknen und dann erst den Deoroller oder das Spray einsetzen, sonst zieht es nicht ein.Das sind die besten Deos laut Stiftung WarentestIm Mai 2021 hat die Stiftung Warentest geprüft, welche Deos wirklich etwas taugen. Drei der besten Produkte im Überblick:Elkos Body Tropic Deodorant, Edeka, (Preis: circa 0,65 Euro/100ml)Mineral Pure Frische Blumiger Duft, Garnier, (Preis: circa 0,99 Euro/100ml)Pure & Basic Deospray Tropic Island, Netto Marken Discount, (Preis: circa 0,48 Euro/100ml)3. Fehler: Deo auf rasierter Haut auftragenFrisch rasiert und Deo auftragen? Schlechte Idee. Wer empfindliche Haut hat, sollte nach der Rasur NIE ein Deodorant verwenden, erst recht nicht, wenn es parfümiert ist und Alkohol enthält. Die Haut reagiert danach irritiert und ist gereizt. Die Folge: Rötungen, Pickelchen, Juckreiz und im schlimmsten Fall Ausschlag. Wer sich also abends rasiert, hat am nächsten Tag keine gereizte Haut.4. Fehler: Das falsche Timing Die meisten von uns tragen ihr Deo wahrscheinlich morgens auf. So weit, so gut. Doch eine Studie, die in der Fachzeitschrift „The Dermatologist“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein Deo oder Antitransparent abends vor dem Schlafengehen viel effektiver sind: Die Schweißproduktion bei abendlicher Anwendung war nach zehn Tagen tagsüber deutlich niedriger als bei den Frauen, die ihr Deo weiterhin wie gewohnt morgens auftrugen. Wichtig ist, dass abends die Achseln mit Wasser und etwas Seife* 🛒 gesäubert werden oder vorher der Körperabgeduscht wird.5. Fehler: Immer wieder nachsprühenBesonders an heißen Tagen wollen wir gefühlt stündlich ein Deo auftragen. Lassen Sie es lieber. Wenn sich erst einmal Schweiß auf der Haut gebildet hat, kann ein Deodorant nichts mehr ausrichten, denn ein Antitranspirant wirkt lediglich vorbeugend. Hier hilft eigentlich also bloß: nach Möglichkeit das Oberteil wechseln, sich kurz waschen und dann Deo auf die gereinigte und trockene Haut auftragen.Video-Tipp: Deo ganz leicht selber machenZwei Zutaten – mehr braucht es nicht, um ein effektives und natürliches Deo ohne Aluminium selber zu machen. Im Video zeigen wir, wie das funktioniert.6. Fehler: Deo-Spray als Parfüm verwendenEs gibt Deodorants, die so lecker riechen wie ein Parfüm. Doch viele Antitranspirante enthalten in der Regel Chemikalien und teilweise auch noch Aluminiumsalze. Zum Wohle der Gesundheit sollten das Deo nur zu seinem Zweck zum Einsatz kommen: Schweiß zu bekämpfen.» Überblick: Das sind die beliebtesten Deos bei Amazon*7. Fehler: Sich sofort anziehenDas Deo sollte erst komplett auf der Haut getrocknet sein (circa zehn Minuten warten), bevor man Kleidung anzieht. Das verhindert nicht nur unschöne Deo-Flecken, sondern es bleibt auch tatsächlich auf der Haut und nicht an der Kleidung haften. Wenn es schnell gehen muss, können Sie die Achseln schnell anföhnen. Übrigens: Auch die falsche Kleidung kann schuld sein, dass das Deo nicht wirkt. Atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen sind ideal. Enge Kleidung und Kunstfasern wie Polyester regen die Schweißproduktion sogar noch an.*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.



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