Ben Wussow, der Sohn von Schauspiellegende Klausjürgen Wussow, muss einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Er und seine Frau verloren ihren erstgeborenen Sohn nur wenige Stunden nach seiner Geburt.

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Schon im Alter von nur 13 Jahren verlor Ben Wussow seine Mutter Yvonne Viehöfer. Ein Jahr später wurde der Teenager zur Vollweise. Auch sein Vater Klausjürgen Wussow starb. 

Benjamin Wussow: Im Alter von 14 Jahren musste er sich auf der Beerdigung von Klausjürgen Wussow von seinem Vater verabschieden. (Quelle: IMAGO / POP-EYE)

Trotzdem fand Ben Wussow sein Glück, heiratete 2019 seine Verlobte Ale. Eigentlich stand für das Paar nun einer der schönsten Tage in ihrem gemeinsamen Leben an. Doch für Ale und Ben Wussow wurde der Tag der Geburt ihres Sohnes gleichzeitig auch der Tag seines Todes. Darüber informierte der Sohn des Fernsehstars Klausjürgen Wussow jetzt auf Instagram. 

Säugling stirbt nur kurz nach seiner Geburt 

„Freunde, wir möchten euch etwas mitteilen“, schrieb er unter ein Foto. das zwei Hände zeigt, die ein winziges Paar Babyschuhe in den Händen halten. Schuhe, die sein Sohn Sammy nie tragen wird. „Am Montagmittag brachte Ale als die tapferere Kriegerin, die sie ist, unseren Sohn per Kaiserschnitt zur Welt“, erklärt er. „Sammy hatte bei der Geburt (und davor) mehrere ernsthafte gesundheitliche Probleme (verursacht durch Trisomie 18).“

Die Ärzte hätten diese Prognose bereits vor „einer ganzen Weile“ gestellt und empfahlen dem Paar eine Abtreibung. Doch die beiden entschieden sich dagegen. „Sammy ist unser Sohn. Außerdem ist für unseren Gott nichts unmöglich“, so Ben Wussow. 

Der 28-Jährige ist sehr gläubig. Verweist auch auf seinem Instagram-Profil immer wieder auf Jesus. „Nach ungefähr 6 Stunden in dieser Welt hat er uns gegen 9 Uhr abends verlassen. Wir wissen, dass er jetzt bei Jesus ist und keine Schmerzen oder Probleme mehr hat.“

Sie glaubten bis zuletzt an ein Wunder 

Das Kind habe ihnen beigebracht, „anders zu lieben“, erklärt Ben Wussow. Er habe sich das vorher nie vorstellen können. Er und seine Frau glaubten bis zuletzt an ein Wunder, sind sich unsicher, warum es nicht passierte. Klar sei aber auch, „dass Krankheit und Leiden nicht Gottes Wille sind und es nie waren. Es war nicht Gott, der diese Krankheit auf Sammy gelegt oder Sammy von uns genommen hat“.

Trotz allem bedankt sich Ben Wussow in seinem Beitrag, den er zugleich auch auf Englisch und Spanisch veröffentlichte, bei Jesus für die Zeit, die er mit seinem Sohn verbringen durfte, für jeden Herzschlag und jede Bewegung des kleinen Wesens. „Wir vermissen unseren Sohn sehr und sind gebrochenen Herzens – gleichzeitig durften wir in dieser Zeit den Frieden Gottes erleben, der allen Verstand übersteigt.“



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